Editorial

Liebe*r Leser*in, liebe*r Genoss*in,

du hältst das erste Debattenmagazin der Brandenburger LINKEN namens MARK(s)ismus in den Händen. Auf dieses Debattenmagazin hat sich die Brandenburger LINKE auf dem Landesparteitag im März 2016 in Templin verständigt. Der Wunsch bestand, einen Raum für Debatten zu schaffen, in dem inhaltliche und strategische Fragen in größerer Runde diskutiert werden können.
Viele interessante Ideen und Fragen werden im Landesvorstand, in der Landtagsfraktion oder den Landesarbeitsgemeinschaften diskutiert, verlassen aber oftmals nicht den jeweiligen Kreis. Auf Landesparteitagen oder Regionalkonferenzen ist häufig nicht die Zeit, in der notwendigen Tiefe die Vielzahl der wichtigen Themen zu behandeln.

Diese Lücke soll nun durch das Debattenmagazin geschlossen werden. Dabei gilt: Alles kann, nichts muss! Ob aus den einzelnen Beiträgen tatsächlich Programmatik oder praktisches Handeln wird, steht nicht fest. Auch wenn Beiträge von Minister*innen, Landesvorstandsmitgliedern oder Land-
tagsabgeordneten kommen, heißt dies nicht, dass daraus die (neue) Parteilinie wird. Es sollen durchaus kontroverse Inhalte und Inhalte kontrovers angesprochen und abgebildet werden.

Aber natürlich soll das Debattenmagazin auch nicht folgenlos bleiben. Ideen, Inhalte, Strategien sollen beleuchtet, hinterfragt und ggf. weiterentwickelt werden. Auch Platz für Neues soll nicht fehlen.

Das Debattenmagazin ist zu allererst als eine Plattform für den Austausch unter Mitgliedern der Brandenburger LINKEN gedacht. Aber natürlich ist klar, dass eine umfassende Debatte nicht nur parteiintern geführt werden kann. Aus diesem Grund ist es sehr erwünscht, wenn auch Sympathisant*innen der LINKEN das Debattenmagazin in die Hände bekämen.

Mit dieser ersten Ausgabe zum Thema „Innere Sicherheit, Polizei und die Linke“ ist der Aufschlag gemacht. Dies ist kein einfaches Thema und vielfach bewegt sich DIE LINKE als Partei, als auch die gesellschaftliche Linke bei innenpolitischen Fragen in einem Spannungsfeld. Das spiegeln auch die Beiträge in diesem Heft wieder.

Für die nächste Ausgabe des Debattenmagazins hat der Landesparteitag bereits die Vorgabe gemacht, tiefergehend in die sozial-ökologische Transformation einzusteigen. Hintergrund ist sowohl der anstehende Ausstieg aus der Braunkohle in der Lausitz, als auch der Stand der Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens in Brandenburg. Einen ersten Text zu diesem Thema findest du bereits in diesem Heft.

Neben den Schwerpunktthemen, zu denen jeweils mehrere Beiträge erscheinen werden, ist in jedem Heft auch Raum für weitere Themen, in dieser Ausgabe beispielsweise der Beitrag über ein Antidiskriminierungsgesetz. Sowohl zum Schwerpunktthema, als auch zu den Einzelthemen, sind Mitglieder wie Sympathisant*innen herzlich aufgefordert, Beiträge einzureichen.

Debatte lebt von Reaktion. Deshalb sollen sich alle ermutigt fühlen, für das nächste Debattenmagazin Reaktionen in Form von kurzen Beiträgen einzureichen. Hierfür gilt eine maximale Beitragslänge von 2.500 Zeichen, inkl. Leerzeichen. Wenn du einen Einzelbeitrag, Schwerpunktbeitrag oder eine Kommentierung für die nächste Ausgabe schreiben willst, bitten wir dich, mit uns in Verbindung zu treten, um die Details abzustimmen.

Die Redaktion und das Team der Landesgeschäftsstelle wünschen viel Freude und Erkenntnis beim Lesen.

Für die Redaktion: Konstantin Gräfe Martin Günther

 

2 Gedanken zu „Editorial

  1. Dieser Blog ist sehr zu begrüßen und sollte bemüht sein, seiner Bezeichnung gerecht zu werden. Den Lesern und Diskutanden möge es gelingen, dass sich der Blog hinhaltlich und konzeptionell von entspr. FB-Seiten einerseits und von anderen offizellen der Partei (Disput etc.) abhebt. Viel Erfolg wünscht Euch/uns

    Rainer Heenemann
    KV Barnim
    BO Bernau Stadtmitte

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